Kunstausstellungen Köln

Einige Links für Kunstliebhaber!

Die größten Kunstausstellungen in Deutschland auf einen Blick. Filtern möglich. Eine große und gute Übersicht über alle aktuelle Kunstausstellungen.

1.)  http://veranstaltungen.meinestadt.de/koeln/kunst-ausstellung/alle

2.)  http://www.kunstgebiet.ruhr/?gclid=CNyZ0s6Tvs0CFZEK0wodkuMNMQ

3.)  http://www.kulturraumverdichtung.de/die-wichtigsten-ausstellungen-in-nrw-2016.html

4.)  http://www.wearecity.de/design-kunst-kultur-guides/beste-galerien-kunst-koeln

 

Malevent im Wasserturm

Lourdes und ich bereiteten schon am Vortgag alles für das Event im Wasserturm am 03.03.16 vor. Genügend Pinsel, Bürsten, Spachtel, Schwämme und Gouachefarben haben für ein tolles Ergebnis gesorgt!

Als wir gegen 12.00 Uhr im Hotel im Waseerturm ankamen und begrüßt wurden, deckten wir zunächst den Boden mit Planen ab und klebten Folien über die Tische. Kurz darauf wurden die Bankangestellten hereingebeten um die Rede von ihrem Chef und Dieter Schlautmann anzuhören. Lourdes und ich hatten die Aufgabe einige Fotos zu schießen und an einem kleinen Tisch in der Mitte des Zimmers zu stehen um die Farben auf den Maltellern der Angestellten zu verteilen. Dieter, Victoria, Daria und Gregor halfen den Malern ihr Werk fertigzustellen, indem sie ihnen Tipps zu den Farbkontrasten, Technicken und Farbmischungen gaben.

Die meisten Bankangestellten hatten sehr großen Spaß und die Collage hängt nun in ihrer Bank. Anbei einige Bilder vom Event und Hotel!

Ein Beitrag von Alexandra Rehfuss 🙂

 

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Marions letzter Tag!

Heute morgen, den 23.03.16, war Marions letzter Tag bei uns. Nach mehr als sieben treuen Jahren verlässt uns die junge Künstlerin, die vielleicht und hoffentlich bald wieder durch unsere grüne Tür schreiten wird. Mit ihrem schwarzen Rollkoffer voller Farben und Pinsel und dem kleinen Lächeln im Gesicht.

Marion, die über sieben Jahre lang unsere Malschule besuchte und damit eine unserer vertrautesten Schüler ist, will sich nun nach einem eigenen Attelier umschauen. Sie hat immer gern und leidenschaftlich gemalt.

Zu dem eher traurigen Anlass, hat Marion jedoch Kuchen, Sekt und einen fantastischen Blumenstrauß mitgebracht, vielleicht um die bedrückte Stimmung komplett auszulöschen, was ihr wahrhaftig gelungen ist. Nach Glückwünschen und herzlichem Verabschieden der Schüler und Dozenten bekam Marion einen speziellen Osterkorb, der mit teuren Pinseln bestückt war, von unserem Chef Dieter Schlautmann. Über das Abschiedsgeschenk schien sie sich zu freuen.

Anbei einige Bilder von heute morgen! 🙂

 

 

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Ein Beitrag von Alexandra Rehfuss 🙂

Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Annette von W.: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Über Paula Modersohn-Becker/ ein Essay

Ich sehe das Gesicht einer Frau auf einer Fotographie, einer Frau mit einem freundlichen Gesicht und einer Sanftheit und Unschuld im Blick, die fast auf allen ihren Bildern zu finden ist, auf den Gemälden, den Portraits von Frauen und Kindern und den Selbst-Portraits. Es ist das Gesicht der Paula Modersohn-Becker, die Künstlerin, die Malerin, ein Vorbild für die Künstlerin von heute, ein Vorbild für alle frei schaffenden und bildenden Künstlerinnen, die frei sein wollen in ihrer Kunst und unermüdlich vorwärts streben in ihrem Ideal, weil sie bereit sind alles dafür zu tun, und dazu gehört sehr viel Selbstdisziplin und der Glaube an die eigene Kunst, die sich eines Tages, vielleicht, wenn wir es wollen durchsetzen wird. Sie, die 1876 Geborene hat sich hinweggesetzt über das Frauenideal ihrer Zeit. Sie wollte kein Heimchen am Herd sein und keine Frau, die ihre volle Zeit aufopfernd Mann und Familie widmet. Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte weiterlesen

Grischa Skrylev – Blog

Es sind noch ein paar Monate bis zur Mappenabgabe an der Düsseldorfer Kunstakademie. Es wird mein letzter Versuch sein. Nun mache ich zur Zeit viele Experimente, hier einmal eine Bestandsaufnahmen von den bis jetzt erreichten Ergebnissen:

Bild 1 „Die Brücke“

SAMSUNGEs ist das erste Bild in einer Reihe, bei der ich sowohl in Bezug auf das Format wie auch in Sachen Stil einiges ausprobiert habe. Normalerweise lege ich, zur Sicherheit, bevor ich mit der Malerei anfange, mit Kreide das Motiv linear fest. Nach und nach merkte ich, dass mich diese Vorgehensweise eigentlich verkrampft und behindert. Also legte ich direkt mit der Farbe los. Für mich war diese Entscheidung ein Volltreffer. Ich konnte mich direkt auf die Malerei konzentrieren und nicht auf die Einhaltung der Linien.

Bild 2 „ Expressiv“

SAMSUNGIch habe mit der Zeit bemerkt, dass mein Umgang mit der Malerei sehr zurückhaltend war. Ich wagte nicht, Ideen bis zu Ende zu verfolgen oder einfach herumzuexperimentieren. Mit der Zeit sollte sich das aber ändern. „Die Brücke“ und „Expressiv“ markieren diesen Anfang zu mehr Offenheit und Mut.

 

 

 

 

Bild 3 „ Expressiv 2“

SAMSUNGNatürlich konnte ich es nicht aushalten und wollte sofort mit einem Portrait diesen neue gewonnenen Mut auf die Probe stellen. Leider ging das Ganze etwas nach hinten los und ich musste mit Bedauern feststellen, dass ich das Bild farblich ziemlich überfrachtet hatte. Andererseits – fühlte ich während der Arbeit, wie ich mich allmählich aus meiner Starre zu lösen anfing. So betrachtet war es richtig, nicht auf ein „gelungenes Bild“ hinzudrängen, sondern einfach etwas auszuprobieren, auch wenn das Ergebnis wohl für den Papierkorb sein wird.

 

Bild 4 „Die Cocktail Gläser“

SAMSUNGNach dem Portrait suchte ich mir ganz schnell was Leichtes. So entstand dieses Bild mit den Cocktailgläsern. Auch dieses Bild ist mir nicht wirklich gelungen, aber wie ich schon erwähnt habe, habe ich beschlossen, mehr Wert auf die Arbeit und nicht auf das Ziel zu legen. Nur eine Sache gefällt mir und das ich der Hintergrund. Leider macht ein Hintergrund allein noch kein gelungenes Bild. Wie dem auch sei – ich wollte weitermachen mit meinen Experimenten.

 

 

Bild 5 „Die Sitzende“

SAMSUNGInsgeheim hatte ich die Hoffnung, dass mir das nächste Bild gelingen wird. Naja, Menschen planen und die Götter lachen sich kaputt. Das Bild hat mich total überfordert. Gefühlsmäßig wollte ich in meinem Bild den Akzent auf Harmonie und zarte Übergänge setzen. Aber am Ende sah das Ganze nur fleckig und unkoordiniert aus.

 

Bild 6 „Erinnerungen“

SAMSUNGIch war etwas niedergeschlagen wegen meiner letzten Arbeitsergebnisse. Im Zuge der Vorbereitungen für mein nächstes Bild, bin ich über das Foto von einem berühmten Fotografen namens Robert Doisneau gestolpert.
Es war ein Schwarzweiß-Bild und ich fand es in einem Buch der Kölner Malschule. Dann dachte ich mir, ok, ich versuche etwas ganz Einfaches: Dieses Bild in Farbe zu malen. Ich habe mich im Laufe der Arbeit immer weiter von der Vorlage entfernt. Mit der Zeit fand ich immer mehr Mut, den Vorlagen nicht sklavisch zu folgen, sondern meine eigenen Interpretationen darzustellen. .

Bild 7  „Gelb“

SAMSUNGAuch dieses Motiv hatte ich aus einem Buch. Mein Ziel war es, nur die Farben Gelb und Lila zu benutzen, aber irgendwie ist es leichter gesagt als getan… Ich denke das Bild spricht für sich.

 

 

 

 

 

Bild 8 „Treppe“

SAMSUNGBei diesem Bild war mir der Lichteinfall wichtig. Ich wollte, dass man sieht, dass das Licht von hinten kommt und die ganzen Straßen sowie das Treppengeländer anleuchtet… Aber auch hier hatte ich Schwierigkeiten mit der Farbe. Nach längeren Hin und Her fand ich die Farben, die mich ansprachen und, wie ich finde, diesem Bild gut tun 😉

 

 

 

Bild 9 „Lampen“

SAMSUNGDa ich bei dem Bild namens Gelb Schwierigkeiten mit den zwei Farben hatte, habe ich gedacht, gut, ein neuer Versuch muss her, also habe ich dieses Lampen-Bild begonnen. Ich finde die Umsetzung der Farben besser gelungen, allerdings hatte ich hier ein ganz anderes Problem – man erkannte nicht, was auf dem Bild zu sehen sein sollte. Viele, die das Bild sahen, meinten, es handele sich um einen Bartresen, auf dem Gläser stehen. Meine Eltern meinten sogar, es sei eine Pflanze. Eigentlich ist es erschreckend, zu hören, was die verschiedenen Menschen sehen, aber ich dachte nur, wie geil ist das?! Das Bild sagt also so viel aus. Die Frage ist doch: Ist das Bild so schlecht, dass man es nicht erkennt oder regt dieses Bild zum Nachdenken an? Keine Ahnung! Entscheidet selbst! Ich mag es, weil es so anders ist als alle anderen Bilder davor.

Bild 10 „New York“

SAMSUNGDieses Bild beweist wieder, dass man mit Geduld und dem nötigen Experimentieren auf verschiedene Farben kommen kann und so die Stimmung vermittelt wird. Das Einzige, mit dem ich hadere, ist das linke Gebäude, weil es zwar von mir gemalt wurde, aber überhaupt keine Verbildung zu dem Bild hat. Naja, es war ein Fehler, das zu malen, aber nun ist es drauf und wird mich wohl ewig erinnern, dass es eigentlich nicht dahin gehört ;).

Kryptomnesie – unbewusster Ideenklau

Kryptomnesie

Dieses kryptische Wort heißt einfach übersetzt nichts anderes als unbewusster Ideenklau.
Und wir Kreativen leben tagtäglich damit. Nicht nur, dass man unsere Ideen vermeintlich klaut, auch wir tun nichts anderes. Und zwar jeden verdammten Tag. In den allermeisten Fällen ist uns das nicht bewusst. Wir schwören sogar Stein und Bein, dass diese unsere Idee absolut originär ist und wir vorher nie davon gehört haben.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Zum Trost sei gesagt: So etwas wie originäre Ideen gibt es gar nicht. Damit meine ich, dass jeder absolut neuen Idee bereits viele Gedanken, Bilder, Bücher, Geschichten, Filme, Erfahrungen usw. Anderer vorausgegangen sind. Und das ist nicht nur in der kreativen Welt so, sondern auch in jeder anderen Branche. Es gab immer vor dem Durchbruch in der Gentechnik, der Architektur, der Biologie, der Medizin etc. diverse andere Geistesblitze, die dann wiederum zu diesem einen geführt hat, der alles andere in den Schatten stellt. Wir schöpfen also alle immer aus einem Fundus des bereits Dagewesenen und das Neue ist auch immer zu einem kleinen Teil das Alte. Kryptomnesie – unbewusster Ideenklau weiterlesen

Frohes neues Jahr!

Liebe Schüler und Freunde der Kölner Malschule,

ein neues Jahr hat begonnen! Wir wünschen allen, dass es ein besonders glückliches und kreatives Jahr 2013 für Euch wird!

Unsere Mappenschüler konnten sich im letzten Jahr zu 98% mit ihren Bewerbungen an verschiedenen Fachhochschulen behaupten. Bei mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen haben unsere Schüler ihre Bilder dem Publikum präsentiert.

Es gab viel Lob und Ankäufe, aber auch anregende Kritik.

Hoffentlich bis bald in der Malschule!

 

 

 

MAPPENVORBEREITUNG 2012-2013

MAPPENVORBEREITUNG 2012 – 2013

ARCHITEKTUR

 

Die meisten zukünftigen Bewerber, die zu uns kommen, um ihre Mappe für ein Architekturstudium vorzubereiten, gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Kunstkurs der Schule schon Grundlagen für die Mappenprüfung gelegt hat. Das ist leider nicht der Fall und auch nicht Aufgabe der Schule.

Um wirklich erfolgreich zu sein, und das sind wir, denn in den letzten Jahren wurde keiner unserer Schüler, der sich um einen Architekturstudienplatz beworben hat, abgelehnt, müssen die Bewerber erst einen Grundkurs im Zeichnen absolvieren.

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