Kreative Fragen

Explosion von Details

Die Rede ist von Kris Kusi. Guillermo del Toro hat ihn beschrieben als einen post-industriellen  Rokkoko – Meister. In der Tat rauben einem die unfassbare Menge an Elementen, die er in seinen Werken unterbringt, den Atem. Ich habe noch nie eines seiner Werke in natura gesehen.  zum artikel

Zeichnen mit Feuer

Großartige Kunst oder (nur) unglaubliche Fleißarbeit. Immer wieder sehen wir Werke von Künstlern, die auf erstaunlichste Weise angefertigt wurden. Ein Portrait, das aus 1,5 Mio winziger Punkte aus dem Fineliner besteht. Auf einer alten Schreibmaschine getippte Zeichnungenzum artikel

Realismus, Licht und tote Tiere

Neulich bin ich über Aaron Board gestolpert, ein 37 Jahre alter Künstler, Absolvent der New Yorker Academie of Art. Ich selbst habe einen ziemlich realistisch geprägten Ausbildungsbackground und bin vielleicht deswegen beeindruckt von Aaron Boards fabelhaftem Gefühl für das Körperliche ohne das seine Werke abdriften würden in die bloße Demonstration von handwerklichem Können.  zum artikel

RICK’S CAFÉ  oder  Eine Lektion über das Erschaffen von Bildern

Manchmal sind meine Schüler und Studenten ganz schön verärgert, wenn ich ihnen sage, dass sie es bloß vermeiden sollen, harmlose Bilder zu malen. Sie sagen: Wir wollen schöne Bilder malen! Ok, gut, aber bei genauerem Hinsehen stellen wir fest, dass in dieser Schönheit  so viel Drama, Konflikt und manchmal sogar Tragödie enthalten ist, dass einem ganz schwindelig wird.  zum artikel

Lang lebe die Anarchie!

Ich sage meinen Schülern an der Kölner Malschule immer wieder, dass das einzige Gesetz, das sie bei der Arbeit beachten sollen, jenes ist, dass es keine Gesetze gibt. Wie jetzt? – kommt dann meistens der Protest – Aber was ist mit Perspektive, Anatomie, Komposition, Lichtschattendarstellung usw. Meine Antwort lautet dann: zum artikel

Über das Visualisieren

Ohne diese Fähigkeit kann man sich getrost von jedweder kreativer Betätigung des Geistes verabschieden. An der Malschule gibt es einen wunderbaren Test zum Thema Visuelle Erinnerung. Man nennt es den Frusttest, weil er uns sehr deutlich aufzeigt, wie wenig wir unsere Umwelt wahrnehmen und wie unsicher wir im Umgang mit visueller Erinnerung sind. zum artikel

Respekt!

Respekt ist lange fällig, finde ich. Er gilt all den zukünftigen Studenten an Hochschulen und Akademien. Den Mappen-Schülern der Kölner Malschule. Jedes Jahr von Neuem tauchen sie auf. Manche rechtzeitig, andere auf den letzen Drücker. Die Mappe muss vorbereitet werden. Aber wie sieht eine erfolgreiche Mappe zum artikel

Was wäre wenn….

Das letzte Mal habe ich ein paar wichtige Voraussetzungen für die kreative Arbeit genannt: GeduldMut und Konzentration. Heute werde ich das Ganze etwas erweitern. Es kann kein kreativer Prozess stattfinden, ohne die Bereitschaft, zu spielen. Wie ein Kind, das aus einer halbierten Wäscheklammer einen zum artikel

Kreative  Fragen

Sehr oft stellen unsere regulären Schüler meinen Kollegen, den Dozenten an der Kölner Malschule, und mir folgende Frage: „Was soll ich malen?“ Die Schüler, die eine Mappe vorbereiten, stellen die gleiche Frage in einer etwas abgewandelten Form: „Welches Thema soll ich für meine Mappe wählen?zum artikel

Fehler, die der zukünftige Student nicht machen sollte

Der Sommer, der eigentlich gar nicht so richtig angefangen hat, scheint langsam zu Ende zu sein und das bedeutet  für die Malschule, dass bald die Welle mit der Mappen-Studenten anrollt und das heißt wiederum:  Infogespräche durchführen. Technik verbessern. Roten Faden für die Mappe suchen. Kreativität steigern. Auswahl für die optimale Präsentation treffen.  zum artikel

Achtsamkeit oder Die Idee vom geteilten Raum

Ich bin ein Agnostiker. Meine Frau ist seit einiger Zeit ein Fan des Buddhismus.
Anfangs habe ich mir Sorgen gemacht. Ich stellte mir die Frage: „Was soll das?
Reiche ihr nicht?“ :) Nein, im Ernst, ich finde alles, was sie mir berichtet hat, sehr
spannend und lehrreich. Nun, um ehrlich zu sein, hat sie mich regelrecht gezwungen,
mir einiges anzuhören. Zum Glück! Besonders faszinierend fand ich das Thema
Achtsamkeit.  zum artikel

Scheidewege

Wenn meine Kinder miteinander spielen und Rollenspiele machen, dann sprechen sie im Konjunktiv. “Ich wäre jetzt wohl mal eine Fee und du wärst der Piratenanführer Hook. Und würde dich jetzt wohl mit meinem Zauberstaub angreifen und du würdest mich dann mit deinem Säbel verscheuchen…” So in der Art.  zum artikel

Katalysatoren für die Kreativität

Das Thema Kreativität und die Frage nach der Art und Weise, wie sie entsteht, finde ich unglaublich faszinierend. Deswegen habe ich mich gefragt, welche Gepflogenheiten kreative Menschen an den Tag legen, um ihre Kreativität zu entfalten, zu fördern und zu unterstützen. zum artikel

Träume

Ich sage immer, wenn ich nicht Künstler geworden wäre, dann bestimmt Gehirnforscher mit dem speziellen Fachbereich der Traumforschung. Seit ich denken kann, faszinieren mich die Träume und bis heute haben wir sie nicht bis ins Detail erforschen und erklären können. Sie bleiben ein immerwährendes Rätsel, das wir nun natürlich zum Teil erschlossen haben, aber eben nicht ganz. Noch nicht. Und vielleicht ja auch nie. zum artikel

Sind wir alle schizo??

Zunächst einmal bitte ich alle Psychologen und Psychiater um Verzeihung für die saloppe Verwendung des Wortes “schizophren“. Natürlich ist der Begriff hier umgangssprachlich gemeint. Eine Freundin von mir (selbst Psychologin und zwar die sehr sympathische systemische Richtung) hat mir erst kürzlich noch mal verdeutlicht, wie wichtig die Wahl der Worte ist, wenn man etwas sagen möchte. Worte sind mächtige Werkzeuge, gehen wir also behutsam mit ihnen um.  zum artikel

Die Entdeckung der Zeitlichkeit

Die Zeit ist etwas schlüpfriges, kaum zu fassendes und höchst subjektives. Ja, ja, man kann sie messen und so weiter, aber darum geht es mir hier nicht. Zeit ist kostbar – wir alle wissen das, aber sie ist auch dehnbar und verkürzbar. Wer es sich angetan hat, Thomas Manns “Zauberberg” gelesen zu haben, der weiß, wovon ich spreche (ich gebe zu, ich habe es angefangen, aber nicht geschafft und es mir dann von meiner Frau, ihres Zeichens Germanistin,  erzählen lassen, denn als Normalsterblicher muss man sich da nicht durchfräsen, denke ich).  zum artikel

Eine Verabredung mit dem Schatten

Heute möchte ich, dass ihr euch mit mir in ein Abenteuer stürzt. Es geht um den Schatten, meinen, euren, den, den jeder in sich birgt. Manche nennen es die eigenen Dämonen, den Urkonflikt, das, was uns umtreibt, an uns nagt, uns nicht in Ruhe lässt. Und zwar in negativer Hinsicht.  zum artikel

Who am I?

Reden wir von Authentizität, reden wir von dem, was wir alle gerne wären. Authentisch. Aber was soll das sein? Psychologen sprechen davon, dass Menschen sich im Leben entweder auf intrinsisch motivierte Ziele konzentrieren, also authentische, was bedeutet, dass man erkennt, im Leben eine Wahl zu haben und sich bewusst ein Lebensthema wählt, das auf rationaler Einschätzung seiner Erfahrung  zum artikel

Von Giraffen, Wölfen und großen Herzen

Meine Frau ist ein umtriebiger Mensch und kann sich innerhalb kürzester Zeit für verschiedene Dinge begeistern, denen sie auf ihren Streifzügen begegnet. Manchmal schlägt diese Begeisterung derartig hohe Wellen, dass ich genötigt bin, mich auch mit ihnen auseinanderzusetzen.  zum artikel

Katalysatoren für die Kreativität

Das Thema Kreativität und die Frage nach der Art und Weise, wie sie entsteht, finde ich unglaublich faszinierend. Deswegen habe ich mich gefragt, welche Gepflogenheiten kreative Menschen an den Tag legen, um ihre Kreativität zu entfalten, zu fördern und zu unterstützen. zum artikel

Kreative Katalysatoren Teil II

Das letzte Mal habe ich darüber berichtet, wie wichtig es ist, das Alleinsein und die Einsamkeit zuzulassen, wenn man die eigene Stimme der Kreativität in sich wahrnehmen möchte. Doch, wie schon angekündigt, ist das nicht das Einzige, das die Kreativität eines Menschen beflügelt. Deswegen möchte ich jetzt über den zweiten Punkt auf meiner Liste schreiben, der da lautet: Nehmt Anteil! zum artikel

Eyes Wide Open

Das Sehen spielt bei einem Bildenden Künstler eine herausragende Rolle. Und zwar nicht nur der Blick nach außen, sondern auch der nach innen. Beide Blickrichtungen sind wichtig, keine aber wichtiger als die andere. Sie bedingen einander und die eine ist ohne die andere nicht möglich.  zum artikel

REALISMUS

REALISMUS – Er lebt. Immer noch.  Great – Ellen Altfest
Neulich hatten wir eine große Diskussion in der Malschule über Realismus heute. Für und Gegen. Der springende Punkt ist, in dem Meer der realistisch arbeitenden Künstler findet man immer wieder Ausnahmetalente, die es schaffen, aus diesem Stil noch mehr rauszuholen.  zum artikel

Traumhafte Schönheiten aus dem Norden-  H.A. Uldalen

Seit ich das erste Bild von dem 1986 in Norwegen geborenen Künstlers, Henrik Aarrestad Uldalen, gesehen habe, bin ich zum seinem begeisterten Fan geworden. Es besteht kein Zweifel, dass H. A. Uldalen die Darstellung menschlicher Körper perfekt beherrscht, aber er scheint auf der Suche nach dem verborgenen Wesen zu sein.  zum artikel

Happy Go Lucky

Also letztens las ich einen Artikel über das Glück. Es ist ja schon seit einigen Jahren ein wohlerforschter “Gegenstand” der Wissenschaft, Philosophie, Psychologie etc. Obwohl, auch das habe ich gelernt, man spricht nicht eigentlich von Glück, sondern von Lebenszufriedenheit. Glück ist sicherlich kein dauerhafter Zustand. zum artikel

Das Skizzenbuch

Nur wenige haben eines, doch alle bräuchten es.
Dies ist ein Loblied auf das Skizzenbuch. Eigentlich wollte ich mich mit diesem Beitrag an unsere Mappenschüler wenden, aber mir ist klar geworden, dass diese nicht die einzigen sind, die ein Skizzenbuch brauchen.  zum artikel

Die Essenz des Originals.

Letztens las ich einen Artikel über einen Forscher, der sich mit Originalen beschäftigt und der Tatsache, dass wir Menschen ein Original immer mehr wertschätzen als eine Fälschung, auch wenn diese perfekt und im Grunde vom Original nicht zu unterscheiden ist. zum artikel

Über das Visualisieren

Ohne diese Fähigkeit kann man sich getrost von jedweder kreativer Betätigung des Geistes verabschieden. An der Malschule gibt es einen wunderbaren Test zum Thema Visuelle Erinnerung. Man nennt es den Frusttest, weil er uns sehr deutlich aufzeigt, wie wenig wir unsere Umwelt wahrnehmen und wie unsicher wir im Umgang mit visueller Erinnerung sind. zum artikel

Scheidewege

Wenn meine Kinder miteinander spielen und Rollenspiele machen, dann sprechen sie im Konjunktiv. “Ich wäre jetzt wohl mal eine Fee und du wärst der Piratenanführer Hook. Und würde dich jetzt wohl mit meinem Zauberstaub angreifen und du würdest mich dann mit deinem Säbel verscheuchen…” So in der Art. zum artikel

Statistisch gesehen – glücklich

Leute, jetzt ist es amtlich: Kunstschaffende Menschen sind glücklicher. Und zwar bedeutend glücklicher als andere Berufstätige.
Natürlich gilt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Es gibt auch glückliche Ärzte, Ingenieure, Handwerker, Bauleiter, Anwälte (ja, selbst die :-) ). Aber wir reden ja hier von der Masse. Die Universität Zürich konnte nicht verstehen  zum artikel

Voller Körpereinsatz bei A.B.Miner und Tony Orrico

Ich liebe die radikalen, rohen und emotionalen Bilder von  A.B. Miner. Miner ist 1977 in New Yorkgeboren. Er liebt ganz offenbar die Impasto-Technik. Aber nicht ausschließlich, denn gelegentlich überrascht er mit sehr lebendigen Bleistift- und Kugelschreiberzeichnungen und Filmen, die das dramatische Sein des Künstlers nachzuvollziehen versuchen, der Kampf um die  zum artikel

Street Art!

Unseren Blog gibt es seit gut einem Jahr und es wurde über Vieles geschrieben, aber einiges blieb unerwähnt. Wie z.B. Street Art. Aber was ist das eigentlich? Ihre Malflächen sind meistens Fassaden, Verkehrsschilder, Telefonzellen, Mülleimer und so fort. Jeder erdenkliche Hintergrund in einem öffentlichen Raum kommt in Frage. zum artikel

Recherche im eigenen Selbst.

Wenn man Autoren und solche befragt, die mit ihnen zusammenarbeiten (Verleger, Produzenten, Agenten usw.), worüber ein angehender Schriftsteller oder Drehbuchautor schreiben sollte, dann hört man häufig die vielbeschworene Antwort, dass er über das schreiben soll, was er kennt. Denn andernfalls wäre es unglaubwürdig, nicht authentisch und somit fragwürdig. zum artikel

Der Wunsch nach Erkenntnissen

Ich möchte mit einem Zitat vom Harald Martenstein beginnen, der sich in seiner neuesten Kolumne dazu äußert, dass auch Journalisten sich ab und an zu unlauteren Handlungsweisen hinreißen lassen – nicht nur Politiker. Er  zum artikel

Curiosity kills the cat but not the artist

Sei nicht so neugierig! – ist ein Satz, den ich in meiner Kindheit oft zu hören bekam. Ich hoffe, dass das den heutigen Kindern nicht mehr so geht, denn wie man jüngst herausgefunden hat, ist Neugier zusammen mit der Gewissenhaftigkeit einer Person ebenso wichtig für das erfolgreiche Gelingen einer Karriere oder eines Lebensweges wie die Intelligenzzum artikel

 

 

 

 

 

 

 

 

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