Kategorie-Archiv: Grischa Skrylev

Grischa Skrylev – Blog

Es sind noch ein paar Monate bis zur Mappenabgabe an der Düsseldorfer Kunstakademie. Es wird mein letzter Versuch sein. Nun mache ich zur Zeit viele Experimente, hier einmal eine Bestandsaufnahmen von den bis jetzt erreichten Ergebnissen:

Bild 1 „Die Brücke“

SAMSUNGEs ist das erste Bild in einer Reihe, bei der ich sowohl in Bezug auf das Format wie auch in Sachen Stil einiges ausprobiert habe. Normalerweise lege ich, zur Sicherheit, bevor ich mit der Malerei anfange, mit Kreide das Motiv linear fest. Nach und nach merkte ich, dass mich diese Vorgehensweise eigentlich verkrampft und behindert. Also legte ich direkt mit der Farbe los. Für mich war diese Entscheidung ein Volltreffer. Ich konnte mich direkt auf die Malerei konzentrieren und nicht auf die Einhaltung der Linien.

Bild 2 „ Expressiv“

SAMSUNGIch habe mit der Zeit bemerkt, dass mein Umgang mit der Malerei sehr zurückhaltend war. Ich wagte nicht, Ideen bis zu Ende zu verfolgen oder einfach herumzuexperimentieren. Mit der Zeit sollte sich das aber ändern. „Die Brücke“ und „Expressiv“ markieren diesen Anfang zu mehr Offenheit und Mut.

 

 

 

 

Bild 3 „ Expressiv 2“

SAMSUNGNatürlich konnte ich es nicht aushalten und wollte sofort mit einem Portrait diesen neue gewonnenen Mut auf die Probe stellen. Leider ging das Ganze etwas nach hinten los und ich musste mit Bedauern feststellen, dass ich das Bild farblich ziemlich überfrachtet hatte. Andererseits – fühlte ich während der Arbeit, wie ich mich allmählich aus meiner Starre zu lösen anfing. So betrachtet war es richtig, nicht auf ein „gelungenes Bild“ hinzudrängen, sondern einfach etwas auszuprobieren, auch wenn das Ergebnis wohl für den Papierkorb sein wird.

 

Bild 4 „Die Cocktail Gläser“

SAMSUNGNach dem Portrait suchte ich mir ganz schnell was Leichtes. So entstand dieses Bild mit den Cocktailgläsern. Auch dieses Bild ist mir nicht wirklich gelungen, aber wie ich schon erwähnt habe, habe ich beschlossen, mehr Wert auf die Arbeit und nicht auf das Ziel zu legen. Nur eine Sache gefällt mir und das ich der Hintergrund. Leider macht ein Hintergrund allein noch kein gelungenes Bild. Wie dem auch sei – ich wollte weitermachen mit meinen Experimenten.

 

 

Bild 5 „Die Sitzende“

SAMSUNGInsgeheim hatte ich die Hoffnung, dass mir das nächste Bild gelingen wird. Naja, Menschen planen und die Götter lachen sich kaputt. Das Bild hat mich total überfordert. Gefühlsmäßig wollte ich in meinem Bild den Akzent auf Harmonie und zarte Übergänge setzen. Aber am Ende sah das Ganze nur fleckig und unkoordiniert aus.

 

Bild 6 „Erinnerungen“

SAMSUNGIch war etwas niedergeschlagen wegen meiner letzten Arbeitsergebnisse. Im Zuge der Vorbereitungen für mein nächstes Bild, bin ich über das Foto von einem berühmten Fotografen namens Robert Doisneau gestolpert.
Es war ein Schwarzweiß-Bild und ich fand es in einem Buch der Kölner Malschule. Dann dachte ich mir, ok, ich versuche etwas ganz Einfaches: Dieses Bild in Farbe zu malen. Ich habe mich im Laufe der Arbeit immer weiter von der Vorlage entfernt. Mit der Zeit fand ich immer mehr Mut, den Vorlagen nicht sklavisch zu folgen, sondern meine eigenen Interpretationen darzustellen. .

Bild 7  „Gelb“

SAMSUNGAuch dieses Motiv hatte ich aus einem Buch. Mein Ziel war es, nur die Farben Gelb und Lila zu benutzen, aber irgendwie ist es leichter gesagt als getan… Ich denke das Bild spricht für sich.

 

 

 

 

 

Bild 8 „Treppe“

SAMSUNGBei diesem Bild war mir der Lichteinfall wichtig. Ich wollte, dass man sieht, dass das Licht von hinten kommt und die ganzen Straßen sowie das Treppengeländer anleuchtet… Aber auch hier hatte ich Schwierigkeiten mit der Farbe. Nach längeren Hin und Her fand ich die Farben, die mich ansprachen und, wie ich finde, diesem Bild gut tun 😉

 

 

 

Bild 9 „Lampen“

SAMSUNGDa ich bei dem Bild namens Gelb Schwierigkeiten mit den zwei Farben hatte, habe ich gedacht, gut, ein neuer Versuch muss her, also habe ich dieses Lampen-Bild begonnen. Ich finde die Umsetzung der Farben besser gelungen, allerdings hatte ich hier ein ganz anderes Problem – man erkannte nicht, was auf dem Bild zu sehen sein sollte. Viele, die das Bild sahen, meinten, es handele sich um einen Bartresen, auf dem Gläser stehen. Meine Eltern meinten sogar, es sei eine Pflanze. Eigentlich ist es erschreckend, zu hören, was die verschiedenen Menschen sehen, aber ich dachte nur, wie geil ist das?! Das Bild sagt also so viel aus. Die Frage ist doch: Ist das Bild so schlecht, dass man es nicht erkennt oder regt dieses Bild zum Nachdenken an? Keine Ahnung! Entscheidet selbst! Ich mag es, weil es so anders ist als alle anderen Bilder davor.

Bild 10 „New York“

SAMSUNGDieses Bild beweist wieder, dass man mit Geduld und dem nötigen Experimentieren auf verschiedene Farben kommen kann und so die Stimmung vermittelt wird. Das Einzige, mit dem ich hadere, ist das linke Gebäude, weil es zwar von mir gemalt wurde, aber überhaupt keine Verbildung zu dem Bild hat. Naja, es war ein Fehler, das zu malen, aber nun ist es drauf und wird mich wohl ewig erinnern, dass es eigentlich nicht dahin gehört ;).

BILD DES TAGES

Ein herzliches Hallo an die kreativen Köpfe da draußen!


Für alle die nicht genug von der Welt der Kunst bekommen können und am liebsten auch zu Hause oder Unterwegs wüssten, was wir hier so anstellen, starten wir nun den Dauerlauf unserer „Foto des Tages“ Reihe.

Die“Fotos des Tages“ werden -immer auf dem neuesten Stand- von Schnappschüssen verschiedener Situationen aus der Malschule, über Arbeiten oder Projekte von Schülern und Dozenten bis hin zu Motiven aus der Kunst im Alltag reichen.

Froschperspektive
Froschperspektive

Wir möchten euch zeigen, was geschieht, bewegt, erstaunt, erheitert, motiviert, inspiriert und vor allem was die Malschule und unsere Schüler ausmacht.

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Grischa Skrylev: A Q U A R E L L E – II.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:    A Q U A R E L L E      II.

 

Grischa Skrylev: Frauenfigur
Grischa Skrylev: Frauenfigur

Fakt ist, die Zeit und  Farben  habe ich investiert  ud meinen Auftrag  zur  Zufriedenheit meines Auftragsgebers erledigt.

Selbstkritik ist wichtig um sich weiterzuentwicklen, aber die Zuversicht in das eigene Können sollte dabei nicht verloren gehen.  zum artikel

A Q U A R E L L E – I.

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Grischa Skrylev:    A Q U A R E L L E      I.

Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau
Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau

Meine  Dozenten haben das eigentlich ganz knapp und gut kommentiert: „Da hast Du Dir aber was ausgesucht…nämlich  gleich 🙂 die anspruchsvollste Maltechnik“.

Ich blieb  stur und  präsentiere euch heute meine ersten    Ergebnisse. Und, ich kann nur etwas sehr wertvolles wiederholen,  das was die Dozentin zu mir gesagt hat:

„Ein  Aquarellbild muss mindest zu 50 % des Bildes aus weißer Fläche  bestehen  um das Gefühl  einer  Leichtigkeit   erzeugen  sonst sieht es zu Tode  gemalt aus.“ zum artikel

Grischa Skrylev die Tuschezeichnung II.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:  Die Tuschezeichnung II.

Grischa Skrylev: Vogel
Grischa Skrylev: Vogel

„….Ich meine ich bin ständig in der Phase mich neu zu entdecken bzw. zu entwickeln. Wenn Ihr das genau so sieht, dann sage ich nur, probiert ALLES was Euch reizt aus, vielleicht auch Sachen wo ihr direkt denkt „nee, das kann ich gar nicht„.

Macht es trotzdem es wird sich lohnen 😉 , denn selbst, wenn Ihr das Bild an sich nicht mögt, es wird Euch weiterbringen!!!…“

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Grischa Skrylev die Tuschezeichnung I.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:  Die Tuschezeichnung I.

Grischa Skrylev: Pinguin
Grischa Skrylev: Pinguin

Nach einiger Mühe, irgendwann…. meinte der Dozent, dass es reichen würde, und ich gar nicht die gesamte Fläche bearbeiten müsste, sondern darauf vertrauen sollte, dass man anhand ein paar Details, wie Schnabel, etc.  und paar Akzenten im Gesicht… einen Pinguin darstellen könnte.

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Gricha Skrylev: Der Alltag des Zeichners 2

 

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Grischa Skrylev: Der Alltag des Zeichners 1

Grischa Skrylev, Straße
Grischa Skrylev, Straße

Diese Übung hat mir auch Probleme bereitet, bis ich etwas ausprobiert habe ;) .  Und zwar meinte der Dozent zu mir, ich solle meine Augen schließen und dann weiter malen. Das Erste, was ich dachte, war, wie blöd das aussehen würde, wenn ich auf einmal mit geschlossenen Augen zeichne.

Aber nach ein paar Fehlversuchen, dachte ich mir, wieso nicht! Jeder hier im Unterricht versucht doch irgendwie weiterzukommen und wenn ich es nötig sein sollte, dann zeichne ich eben auch mal blind.

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Gricha Skrylev: Der Alltag des Zeichners 1

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev: Der Alltag des Zeichners 1

Grischa Skrylev: Motorrad-2
Grischa Skrylev: Motorrad-2

Ihr seht zunächst meine erste und dann die gelungenere Skizze. Mein Fehler anfangs war, dass ich mich immer wieder von den Details ablenken ließ. Dann habe ich begriffen, dass nicht die Details wichtig sind, sondern nur die Maschine selbst.

Was weiß man über ein Motorrad? Es hat zwei Räder, einen Sitzplatz, Scheinwerfer und einen Lenker. Mehr braucht ihr nicht, um es darzustellen .

Bei dieser Übung habe ich es das erste Mal geschafft, die Details auszublenden. Und so entstand diese unkomplizierte Skizze.

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Grischa Skrylev: Abenteuer Anatomie

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev

Grischa Skrylev_Mädchen
Grischa Skrylev_Mädchen

Ich habe schon immer davon geträumt, Portraits zu zeichnen. Inzwischen habe ich bereits das Grundprogramm Zeichnen an der Kölner Malschule absolviert und wage es, in ein Gebiet vorzudringen, das große Herausforderungen in sich birgt – die Anatomie.

(…..) Es ist erstaunlich, zu erkennen, wie viele Muskeln ein menschliches Gesicht bevölkern. All diese Muskeln sind der Grund dafür, dass sich unsere Emotionen so klar in unserem Gesicht widerspiegeln (Pokerfaces ausgenommen). (…..)

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Grischa Skrylev, Der Mensch als Motiv (Fortsetzung)

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Grischa Skrylev

Grischa Skrylev, Schauspieler Udo Kier
Grischa Skrylev, Schauspieler Udo Kier

Es ist schon schwer genug, Gesichter zu zeichnen, aber wenn man sie dann leicht verkürzt sieht, wird es wirklich knifflig.

Erst wenn man sich praktisch mit der Darstellung auseinandersetzt, begreift man, was für enorme Leistungen so jemand wie Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle erbracht hat.(…)

(…) Als ich das nächste Mal zum Kurs kam, dachte ich mir, es sei Zeit, etwas Neues auszuprobieren und so kam ich zu diesen Kohle-Portrait. zum artikel Grischa Skrylev, Der Mensch als Motiv (Fortsetzung) weiterlesen