AQUARELL

 

 

ZURÜCK ZUM URSPRUNG

Nach einem sehr frustrierenden Erlebnis an der Staffelei, bei dem sich die Farben gegen mich verschworen und mich nieder getreten haben, hat man mir vorgeschlagen, es mal mit Aquarell zu versuchen. Vielleicht sind die deckenden Farben nichts für mich, oder ich muss mich einfach (anders) herantasten. Auf dem sicheren Weg. Mit kolorierten Zeichnungen.

Haus mit rotem Dach
Haus mit rotem Dach

Warum eigentlich nicht auf dem letzten Erfolgserlebnis, den Instrument-Skizzen, aufbauen?

Also gut. Die ersten Übungen (mit dem mir neuen Material) waren absoluter Schrott. Vollkommen unsicher! Das gebe ich unumwunden zu. Aber als die Zeichnungen dazu kamen, wurde es besser. Ganz einfach, weil die Linien, Ecken und Kanten einem einen kleinen Anhaltspunkt und Sicherheit geben.

Ein kleines, uriges Städtchen an einem Kanal samt Brücke war mein erstes Motiv. Zunächst konzentrierte ich mich auf Architektur und urbane Strukturen. Nicht sonderlich ausgefallen und vielleicht ein wenig kitschig. Aber es gefiel mir.

Was mir bisher am besten an den kolorierten Zeichnungen gefällt, ist, dass unmittelbare Erkennen dessen, WAS ich falsch mache, wenngleich ich noch herausfinden muss, WIE ich diese Fehler vermeiden kann. Aber immerhin ertappe ich mich inzwischen beim Fehlermachen. Das ist für mich ein wesentlicher Fortschritt! Denn, wer seine Fehler nicht sieht, kann sie auch nicht verbessern.

Kirche mit grünem Dach
Kirche mit grünem Dach

UND GANZ WICHTIG!

Hier gilt immer und überall der uralte Spruch: Weniger ist mehr. (Solange man einen Fokus beibehält, der intensiviert und ausgebaut werden kann.)

– Das muss ich übrigens auch noch üben.

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