Perspektiven


P E R S P E K T I V E N

 

 Die Perspektive spielt bei der Wirkung eines Bildes eine große Rolle. Daher bleibt auch diese Etappe im Grundkurs nicht aus.

Die Perspektive, die einem zuerst in den Sinn kommt, ist gewöhnlich die „Augenhöhe“, welche unseren Alltag widerspiegelt und daher schnell langweilig wirken kann. Also machte ich mich schon nach den ersten paar Stunden an ungewohntere Blickwinkel, damit ich auch später mithilfe extremer Blickwinkel Spannung erzeugen kann.

Ich übte mich in der Vogel- oder Froschperspektive. Und anschließend auch in den Perspektiven dazwischen. Da man sich in die Perspektiven hineinversetzen muss, schulte ich in diesen Stunden nebenbei auch mein Vorstellungsvermögen.

Nachdem ich etliche Gegenstände aus dem Objektefundus von oben und unten und hinten und vorne gezeichnet hatte und anfängliche die Euphorie etwas verblasste, durfte ich die Technik mal auf Menschen anwenden, die ich zuerst (wie auch die Gegenstände) in simple Formen aufteilte, wobei sich Zylinder gut eignen:

Dadurch fiel es mir viel leichter, die Perspektive richtig darzustellen.

 Zuvor habe ich stets drauflos gemalt, ohne die Anatomie zu beachten. Und obwohl es am Anfang etwas langweilig aussieht, einen Menschen aus Zylindern vor sich zu sehen, wird das Ergebnis letztendlich wesentlich besser.

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