C Ivan Dimov: Kinderkram

Kinderkram

Kinder sind kreativ. Alle. Weil sie kreativ denken. Das heißt, sie lassen sich nicht von Vorgegebenem beschränken. Und das bedeutet nun mal Kreativität. Seinen Geist Wege beschreiten zu lassen, die nicht gekennzeichnet und nicht schon von Vorgängern platt getrampelt wurden. Sich durch das Dickicht schlagen, inklusive der Gefahr, am Ende in eine Sackgasse geraten zu sein.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Es ist allerdings ein Trugschluss, dass alle Kinder mit der gleichen Leichtigkeit kreativ sind. Es gibt solche, die sich am liebsten zu etwas anregen lassen und sich auch da am sichersten fühlen, wo sie das tun, was man ihnen sagt. Die auf das gucken, was die anderen so machen und es nachmachen. Das ist ok. Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube, das hat auch etwas mit Selbstbewusstsein und Dominanz zu tun. Aber das heißt nicht, dass diese Kinder weniger kreativ sind als die anderen, denen es zuzufliegen scheint. Das heißt nur, dass man diese Kinder stärker ermutigen muss, auch ihren eigenen wilden Gedanken und Ideen zu vertrauen – oder manchmal auch, sie überhaupt erst mal wahrzunehmen.

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Ivan Dimov: Irrungen und Wirrungen

Irrungen und Wirrungen

 

Es gibt ja so Tage, an denen man eigentlich Zeit hat, aber es will einem nichts so richtig gelingen. Man könnte seiner kreativen Arbeit nachgehen, oder endlich Dinge in der Wohnung erledigen, die man schon ewig vor sich herschiebt, oder Rechnungen überweisen, die bereits nahe am Mahnungstermin oder darüber sind, oder endlich mal wieder alles Mögliche ausmisten, was sich in den letzten Monaten bzw. Jahren angesammelt hat und nur noch zum Wegschmeißen taugt.

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Ivan Dimov: Sicher ist sicher

Save!!!!

Ich habe ein mal ein Freund von mir gefragt von wegen Sicherheit im Internet. Er sagte mir, dass wenn ich so viel wie er über Internet wüßte, würde ich es nie benutzen…

Die Schüler an der Kölner Malschule sind im Alter von 3 bis 90. Abgesehen von dem Interesse an der Malerei und dem Zeichnen gibt es bei einigen von ihnen noch zwei weitere Gemeinsamkeiten: Die Ablehnung der sozialen Netzwerke und der sorglose Umgang mit dem Internet.

Also zum Ersten: Ständig präsent zu sein, sagen wir bei Facebook, bringt nicht besonders viel. Andererseits – die Netzkultur ganz abzulehnen, könnte dazu führen, dass spannende gesellschaftliche Phänomenen an einem vorbei wandern.

Zur zweiten Gemeinsamkeit, dem anderen Extrem, nämlich ständig online zu sein, und zwar ohne Schutz, finde ich extrem gefährlich. Es ist so, als ob man seinen neuen Porsche stehen lässt, mit dem Schlüssel im Schloss und geöffneten Türen.  Das Auto abzuschließen würde nicht viel kosten, oder? Ivan Dimov: Sicher ist sicher weiterlesen

BILD DES TAGES

Ein herzliches Hallo an die kreativen Köpfe da draußen!


Für alle die nicht genug von der Welt der Kunst bekommen können und am liebsten auch zu Hause oder Unterwegs wüssten, was wir hier so anstellen, starten wir nun den Dauerlauf unserer „Foto des Tages“ Reihe.

Die“Fotos des Tages“ werden -immer auf dem neuesten Stand- von Schnappschüssen verschiedener Situationen aus der Malschule, über Arbeiten oder Projekte von Schülern und Dozenten bis hin zu Motiven aus der Kunst im Alltag reichen.

Froschperspektive
Froschperspektive

Wir möchten euch zeigen, was geschieht, bewegt, erstaunt, erheitert, motiviert, inspiriert und vor allem was die Malschule und unsere Schüler ausmacht.

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Ivan Dimov: Wartet nicht!

Wartet nicht!

Das Leben ist kurz. Das wissen wir alle. Und je älter wir werden desto kürzer. Auch das ist kein Geheimnis. Aber wir kleben mehr am Leben je älter wir sind. Und mit älter meine ich – echt alt.

Ich las letztens einen klugen Satz von meinem Lieblingskolumnisten Martenstein, der sehr richtig bemerkte, dass sich 90jährige im Gegensatz zu 20jährigen nie umbringen, es sei denn sie sind todkrank und leiden sehr stark.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Als 20jähriger scheint man also nicht so sehr am Leben zu hängen wir als 80jähriger. Das ist doch irgendwie seltsam und müsste doch, rein von der Logik her, andersherum sein. Im Zweifel haben wir mit 80 doch Einiges erlebt, hoffentlich viel Erfüllendes, bestimmt auch viel Schmerzliches – aber in jedem Fall viel.

Da sollte es doch leichter fallen, abzutreten als mit 20, da alles noch vor einem liegt und man, zumindest glaubt, man müsse nur die Hand danach ausstrecken und wenn nicht heute, dann passiert es eben morgen oder nächste Woche, nächstes Jahr, in fünf Jahren…. So what!

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Grischa Skrylev: A Q U A R E L L E – II.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:    A Q U A R E L L E      II.

 

Grischa Skrylev: Frauenfigur
Grischa Skrylev: Frauenfigur

Fakt ist, die Zeit und  Farben  habe ich investiert  ud meinen Auftrag  zur  Zufriedenheit meines Auftragsgebers erledigt.

Selbstkritik ist wichtig um sich weiterzuentwicklen, aber die Zuversicht in das eigene Können sollte dabei nicht verloren gehen.  zum artikel

A Q U A R E L L E – I.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:    A Q U A R E L L E      I.

Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau
Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau

Meine  Dozenten haben das eigentlich ganz knapp und gut kommentiert: „Da hast Du Dir aber was ausgesucht…nämlich  gleich 🙂 die anspruchsvollste Maltechnik“.

Ich blieb  stur und  präsentiere euch heute meine ersten    Ergebnisse. Und, ich kann nur etwas sehr wertvolles wiederholen,  das was die Dozentin zu mir gesagt hat:

„Ein  Aquarellbild muss mindest zu 50 % des Bildes aus weißer Fläche  bestehen  um das Gefühl  einer  Leichtigkeit   erzeugen  sonst sieht es zu Tode  gemalt aus.“ zum artikel

Ivan Dimov: Monika Grzymala

kreative fragen…

Monika Grzymala – RAUMZEICHNUNG etc.

Zeichnung ist von der Hand geführtes Denken, sagt die 1970 im polnischen Zabrze geborene  Monika Grzymala.

Auf Papier fängt bei ihr alles an.  Für ihre Gebilde benutzt die Künstlerin Klebeband. Mehrere Kilometer davon. Sie studierte bei Bogomir Ecker an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Heute lebt sie in Berlin und stellt auf der ganzen Welt aus. Ihre großen Installationen, die sie Raumzeichnungennennt,  haben mich umgehauen.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Ich habe irgendwo gelesen,  dass Monika Grzymala ihre Arbeiten mit Fotos, Daten, Texten genau und übersichtlich dokumentiert.

Sicherlich muss das sein, angesichts des ephemeren Charakters ihrer großen Raum- und Bodenzeichnungen, ihrer ständigen Bewegung bei und in der Arbeit, die immer an anderen Orten stattfindet.

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Ivan DImov: Die Relationen sind relativ

kreative fragen…

Die Relationen sind relativ

Wir nehmen die Welt immer in Relation zu uns selbst wahr. Wenn sich etwas an uns verändert, dann denken wir nicht, dass es an uns liegt, sondern glauben, dass sich etwas an unserer Umgebung geändert hat.

Ein Beispiel: Wenn wir per Computersimulation (und dergleichen ist heutzutage möglich) einen Avatar von uns sehen, der größere Hände hat als wir und dann einen Gegenstand in die Hand nehmen, dann glauben wir, der Gegenstand sei kleiner geworden und nicht, dass unsere Hände einfach größer sind als vorher. Das ist extrem egozentrisch, aber so funktionieren wir nun mal.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Zunächst einmal ist das ja gar nicht verkehrt. Da wir über uns selbst nun mal die meisten Informationen besitzen, ist es durchaus sinnvoll auch von uns selbst auszugehen.

Wenn wir zum Beispiel sehr zierlich und recht kraftlos sind, dann erscheint uns ein steiler Berg steiler als er in Wirklichkeit ist.

(Ähnlich ist das, wenn wir uns niedergeschlagen fühlen.)

Unsere absolut subjektive Wahrnehmung schützt uns davor, uns zu übernehmen. Und das ist gut. Ivan DImov: Die Relationen sind relativ weiterlesen