Schlagwort-Archiv: Frauen

Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Annette von W.: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Über Paula Modersohn-Becker/ ein Essay

Ich sehe das Gesicht einer Frau auf einer Fotographie, einer Frau mit einem freundlichen Gesicht und einer Sanftheit und Unschuld im Blick, die fast auf allen ihren Bildern zu finden ist, auf den Gemälden, den Portraits von Frauen und Kindern und den Selbst-Portraits. Es ist das Gesicht der Paula Modersohn-Becker, die Künstlerin, die Malerin, ein Vorbild für die Künstlerin von heute, ein Vorbild für alle frei schaffenden und bildenden Künstlerinnen, die frei sein wollen in ihrer Kunst und unermüdlich vorwärts streben in ihrem Ideal, weil sie bereit sind alles dafür zu tun, und dazu gehört sehr viel Selbstdisziplin und der Glaube an die eigene Kunst, die sich eines Tages, vielleicht, wenn wir es wollen durchsetzen wird. Sie, die 1876 Geborene hat sich hinweggesetzt über das Frauenideal ihrer Zeit. Sie wollte kein Heimchen am Herd sein und keine Frau, die ihre volle Zeit aufopfernd Mann und Familie widmet. Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte weiterlesen

BILD DES TAGES

Ein herzliches Hallo an die kreativen Köpfe da draußen!


Für alle die nicht genug von der Welt der Kunst bekommen können und am liebsten auch zu Hause oder Unterwegs wüssten, was wir hier so anstellen, starten wir nun den Dauerlauf unserer „Foto des Tages“ Reihe.

Die“Fotos des Tages“ werden -immer auf dem neuesten Stand- von Schnappschüssen verschiedener Situationen aus der Malschule, über Arbeiten oder Projekte von Schülern und Dozenten bis hin zu Motiven aus der Kunst im Alltag reichen.

Froschperspektive
Froschperspektive

Wir möchten euch zeigen, was geschieht, bewegt, erstaunt, erheitert, motiviert, inspiriert und vor allem was die Malschule und unsere Schüler ausmacht.

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Ivan Dimov: Monika Grzymala

kreative fragen…

Monika Grzymala – RAUMZEICHNUNG etc.

Zeichnung ist von der Hand geführtes Denken, sagt die 1970 im polnischen Zabrze geborene  Monika Grzymala.

Auf Papier fängt bei ihr alles an.  Für ihre Gebilde benutzt die Künstlerin Klebeband. Mehrere Kilometer davon. Sie studierte bei Bogomir Ecker an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Heute lebt sie in Berlin und stellt auf der ganzen Welt aus. Ihre großen Installationen, die sie Raumzeichnungennennt,  haben mich umgehauen.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Ich habe irgendwo gelesen,  dass Monika Grzymala ihre Arbeiten mit Fotos, Daten, Texten genau und übersichtlich dokumentiert.

Sicherlich muss das sein, angesichts des ephemeren Charakters ihrer großen Raum- und Bodenzeichnungen, ihrer ständigen Bewegung bei und in der Arbeit, die immer an anderen Orten stattfindet.

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Christina Monschau: Eine Portion Kritik, bitte, aber nicht zu viel…

MAPPENVORBEREITUNG

Christina: Eine Portion Kritik, bitte, aber nicht zu viel…

christina-m
christina-m

Manchmal muss man sich einfach wieder auf den Akt des Zeichnens konzentrieren, ohne sich am Ergebnis festzubeißen.

Meine Erfahrung sagt mir, dass das Schlimmste, was man tun kann, das Aufhören ist.

Wenn man also denkt, dass man es nicht kann, sollte man erst recht weiter zeichnen.  zum artikel

Virginia Reiner – Rückblick auf meine erste Ausstellung

Virginia Reiner

Rückblick auf meine erste Ausstellung

Virginia Reiner
Virginia Reiner

Dieses Jahr habe ich mir ein lang ersehnten Traum erfüllt und meine erste Ausstellung gemacht.

Zum ersten Mal habe ich meine Bilder öffentlich gezeigt. Bereits bei den Vorbereitungen dazu habe ich gemerkt, dass das alles nicht ganz ohne ist.

Es fängt ja unweigerlich mit der Frage an, ob man sich selbst als Künstler begreift und seine Werke der Öffentlichkeit zeigen möchte.

Diese Frage stellte sich mir immer wieder in den Weg. Ebenfalls die Frage nach der Bedeutung des Künstler-Seins.

zum artikel

Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Annette von Woellwarth: Malerinnnen in der Kunstgeschichte

Suzanne Valadon: ein Essay

Henri de Toulouse Lautrec, Portrait Suzanne Valadon
Henri de Toulouse Lautrec, Portrait Suzanne Valadon

Sie wurde 1865 in Bessine-sur-Gartempe/ Hautvienne geboren und starb 1938 in Paris.
Sie malte vorwiegend Akte und Selbstbildnisse, die heute als Vorreiterzeugnisse der französischen Moderne gelten. Dabei entwickelte sie ihren eigenen Stil und ihre Werke waren keiner Kunstrichtung ihrer Zeit zuzuordnen. Als Kind einer Wäscherin und Putzfrau und einem unbekannten Vater kam sie aus recht ärmlichen Verhältnissen, und musste sich schon als Kind und Jugendliche durchschlagen mit allen möglichen Arbeiten, zum Beispiel als Fabrikarbeiterin, Serviererin, Gemüseverkäuferin und Pferdemagd in einem Mietstall, später dann als Trapezartistin beim Zirkus. Im damaligen Paris bot sich für ein schönes junges Mädchen Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte weiterlesen

Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte

Frida Kahlo: ein Essay

Sie war wahrscheinlich eine der bedeutendsten Frauen im letzten Jahrtausend. Sie wollte leben, musste aber immer wieder durch ihre Krankheit, verursacht durch ihren schrecklichen Unfall damals als achtzehnjährige im Autobus viele tausende innere Tode sterben, die wie Messerstiche (auf dem Bild sind es Nägel) durch ihren schönen Körper gingen.

Frida Kahlo und Diego Rivera, 1932, Fotografie Carl Van Vechten
Frida Kahlo und Diego Rivera, 1932, Fotografie Carl Van Vechten

Ein Portrait das sie gemalt hat, mit Tränen in den Augen bezeugt es. In Wirklichkeit bohrte sich eine Eisenstange durch ihr Becken. Zwei Rippen, ein Schlüsselbein und ein Schambein waren gebrochen. Sie sollte ein Leben lang unter den Folgen dieses Unfalls leiden, aber es hinderte sie nicht daran ihr Leben zu leben und vor allem diese wunderschönen Bilder zu malen, die letztendlich so voller Energie sind und jedem, der sie anschaut so unglaublich viel Kraft schenken, wie als wollten sie sagen: „Konzentriere dich auf das eine, lass dich nicht ablenken. Schönheit ist da und sie ist in Dir und außerhalb von Dir. Nehme sie wahr! Bescheide Dich nicht, aber bleibe immer bescheiden“. Annette von Woellwarth: Malerinnen in der Kunstgeschichte weiterlesen