Schlagwort-Archiv: Motivation

Kryptomnesie – unbewusster Ideenklau

Kryptomnesie

Dieses kryptische Wort heißt einfach übersetzt nichts anderes als unbewusster Ideenklau.
Und wir Kreativen leben tagtäglich damit. Nicht nur, dass man unsere Ideen vermeintlich klaut, auch wir tun nichts anderes. Und zwar jeden verdammten Tag. In den allermeisten Fällen ist uns das nicht bewusst. Wir schwören sogar Stein und Bein, dass diese unsere Idee absolut originär ist und wir vorher nie davon gehört haben.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Zum Trost sei gesagt: So etwas wie originäre Ideen gibt es gar nicht. Damit meine ich, dass jeder absolut neuen Idee bereits viele Gedanken, Bilder, Bücher, Geschichten, Filme, Erfahrungen usw. Anderer vorausgegangen sind. Und das ist nicht nur in der kreativen Welt so, sondern auch in jeder anderen Branche. Es gab immer vor dem Durchbruch in der Gentechnik, der Architektur, der Biologie, der Medizin etc. diverse andere Geistesblitze, die dann wiederum zu diesem einen geführt hat, der alles andere in den Schatten stellt. Wir schöpfen also alle immer aus einem Fundus des bereits Dagewesenen und das Neue ist auch immer zu einem kleinen Teil das Alte. Kryptomnesie – unbewusster Ideenklau weiterlesen

Ivan Dimov: Irrungen und Wirrungen

Irrungen und Wirrungen

 

Es gibt ja so Tage, an denen man eigentlich Zeit hat, aber es will einem nichts so richtig gelingen. Man könnte seiner kreativen Arbeit nachgehen, oder endlich Dinge in der Wohnung erledigen, die man schon ewig vor sich herschiebt, oder Rechnungen überweisen, die bereits nahe am Mahnungstermin oder darüber sind, oder endlich mal wieder alles Mögliche ausmisten, was sich in den letzten Monaten bzw. Jahren angesammelt hat und nur noch zum Wegschmeißen taugt.

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Ivan Dimov: Wartet nicht!

Wartet nicht!

Das Leben ist kurz. Das wissen wir alle. Und je älter wir werden desto kürzer. Auch das ist kein Geheimnis. Aber wir kleben mehr am Leben je älter wir sind. Und mit älter meine ich – echt alt.

Ich las letztens einen klugen Satz von meinem Lieblingskolumnisten Martenstein, der sehr richtig bemerkte, dass sich 90jährige im Gegensatz zu 20jährigen nie umbringen, es sei denn sie sind todkrank und leiden sehr stark.

Ivan Dimov
Ivan Dimov

Als 20jähriger scheint man also nicht so sehr am Leben zu hängen wir als 80jähriger. Das ist doch irgendwie seltsam und müsste doch, rein von der Logik her, andersherum sein. Im Zweifel haben wir mit 80 doch Einiges erlebt, hoffentlich viel Erfüllendes, bestimmt auch viel Schmerzliches – aber in jedem Fall viel.

Da sollte es doch leichter fallen, abzutreten als mit 20, da alles noch vor einem liegt und man, zumindest glaubt, man müsse nur die Hand danach ausstrecken und wenn nicht heute, dann passiert es eben morgen oder nächste Woche, nächstes Jahr, in fünf Jahren…. So what!

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A Q U A R E L L E – I.

KÜNSTLERISCHE GRUNDAUSBILDUNG

Grischa Skrylev:    A Q U A R E L L E      I.

Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau
Grischa Skrylev: Die Aquarellfrau

Meine  Dozenten haben das eigentlich ganz knapp und gut kommentiert: „Da hast Du Dir aber was ausgesucht…nämlich  gleich 🙂 die anspruchsvollste Maltechnik“.

Ich blieb  stur und  präsentiere euch heute meine ersten    Ergebnisse. Und, ich kann nur etwas sehr wertvolles wiederholen,  das was die Dozentin zu mir gesagt hat:

„Ein  Aquarellbild muss mindest zu 50 % des Bildes aus weißer Fläche  bestehen  um das Gefühl  einer  Leichtigkeit   erzeugen  sonst sieht es zu Tode  gemalt aus.“ zum artikel

Christina Monschau: Was will ich eigentlich?

MAPPENVORBEREITUNG

Christina: Was will ich eigentlich?

Christina Monschau: Mappenvorbereitung
Christina Monschau: Mappenvorbereitung

Vor Kurzem habe ich im Blog der Malschule den Beitrag „Scheidewege“ vom Dozenten Ivan Dimov gelesen und möchte in Anlehnung daran, meine persönlichen Erfahrung mit dem Problem der Entscheidung und dem des Stillstandes mitteilen.

Für welchen Werdegang soll ich mich entscheiden?

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Schülerinnen und Schüler im Gespräch: Marion Wenge

MARION   WENGE  STELLT  SICH  VOR !

 

Marion Wenge; Berge mit Bach
Marion Wenge; Berge mit Bach

Das ist eine schwere Frage! Mir gefällt ein Motiv und dann lege ich los. Oft ein wenig planlos – das kostet mich sicherlich jedesmal einige Zeit.

Aber vielleicht brauche ich die auch, um mich in ein Bild „reinzufinden“. Farben sind mir wichtig und ich versuche immer, die jeweilige Stimmung des Motives einzufangen. Manchmal gelingt mir das gut, ein anderes Mal nicht.

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In Farbe – Bilder von Marion Wenge auf FACEBOOK FACEBOOK:

News: Erfolgreich zeichnen

WORKSHOP

Sa.28.1. und So.29.1. 2012 * Jew. von 14.00 – 18.00 Uhr

Mannheim: Erfolgreich zeichnen

Kölner Malschule Workshop
  • Kompakte Einführung eines Workshops, der die Grundlagen des Zeichnens vermittelt.
  • Einsteiger lernen Motive sicher zu gestalten, Auge und Hand schulen, Grundformen skizzieren, Wissenswertes über Linie und Flächen, Proportion, Volumen und Perspektive.
  • Schritt für Schritt mit Infos, Tipps und vielen Kniffen lernen Sie Motive lebensecht und gekonnt mit dem Stift einzufangen. News: Erfolgreich zeichnen weiterlesen

Ivan Dimov: Skizzenbücher

kreative fragen…

D A S   S K I Z Z E N B U C H

KölnerMalschule_Skizzenbuch
KölnerMalschule_Skizzenbuch

Nur wenige haben eines, doch alle bräuchten es.
Dies ist ein Loblied auf das Skizzenbuch.

Eigentlich wollte ich mich mit diesem Beitrag an unsere Mappenschüler wenden, aber mir ist klar geworden, dass diese nicht die einzigen sind, die ein Skizzenbuch brauchen.

Jeder, der sich ernsthaft mit Kunst auseinandersetzen will, sollte sich eines zulegen. Ja, ich weiß. Es gibt i-Phones u.Ä., aber sie können kein Skizzenbuch ersetzen – egal, mit welch brillanten Apps diese aufwarten. Ivan Dimov: Skizzenbücher weiterlesen

Christina Monschau: Der Normkäfig

MAPPENVORBEREITUNG

Christina: Der Normkäfig

Christina Monschau, Mappenvorbereitung

„Meine Freiheit und Autonomie waren nichts als Illusion, die durch unsichtbare Gitterstäbe meines Normkäfigs begrenzt wurden.

Was das mit der Malerei zu tun hat? – Kreativität ist einer der Grundbausteine für unvergessliche, ausdrucksstarke Kunst.

Aber ohne Freiheit, keine Kreativität, womit ich keine physische Freiheit meine.(…)“

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