Elena Goceva

Ein Künstlerportrait
"Liegender Akt", Elena Goceva
"LIEGENDER AKT", E. Goceva, Öl auf Leinwand, 120 x 160cm

 

Elena Goceva,

kam 1979 in Skopje, Mazedonien zur Welt und veranstaltete dort direkt mit vier Jahren ihre erste eigene Austellung. Dieses Ereignis fand in der Küche ihrer Großmutter im familiären Kreise  statt, was den  Reiz an dem Erlebnis  aber keinesfalls minderte; es wurde für die kleine Elena  zur Momenten,  in denen ihr klar wurde, dass sie eine Malerin werden wollte. Den unzähligen Bildern und Zeichnungen, die sie im Laufe ihrer jungen Jahre mit großer Faszination anfertigte, schloß sich der Besuch   eines  Kunstgymnasium ihrer Stadt an, an dem sie mit allen klassischen Techniken der Malerei ausführlich in Berührung kam. Mit diesen Kenntnissen und Erfahrungen  ausgestattet, sowie einer Menge Träume im Herzen, zog die Künstlerin nach ihrem Abschluß nach Neapel. Dort absolvierte sie an der „Accademia di Bella Arti“ ein fünfjähriges Studium der Malerei.

 

"PROVOKATION DES STIERES", E.Goceva, ÖL auf Leinwand, 120 x 160cm, 2003
"Wo ist meine Seife"
"WO iST MEINE SEIFE", Elena Goceva, Öl auf Leinwand, 140 x 100cm, 2003

 

Bei der Nachfrage nach der eigenen künstlerischen Position erklärt die Künstlerin:

„Ich porträtiere gerne die  Menschen  von denen ich umgeben bin. Ich porträtiere  Menschen, indem ich versuche, ihren Charakter einzufangen und wiederzugeben. Dabei gefallen mir die kleinsten individuellen Details jedes Einzelnen; diese Faszination läßt mich davon absehen, zu abstrahieren, oder zu entfremden.“


PORTRÄT, E.Goceva, Öl auf Holz, 60 x 50 cm

 

„Durch die anschließende Vergoldung des Hintergrundes, die ich eigenhändig mit  Blattgold vornehme, werden diese Porträts zur Ikonen. Zur Ikonen der Gegenwart.“


"Porträt", Elena Goceva
"PORTRÄT", E. Goceva, Öl auf Hoz, Blattgold, 40 x 50cm

 

Neben der Arbeit im Atelier und in der Malschule geht die Künstlerin u.a. einer weiteren spannenden Beschäftigung nach, dem Tätowieren.

In diesem Bereich kann sie ihr Handwerk, Phanthasie und Freude an der Arbeit an Menschen auf eine besondere Art und Weise zusammenbringen.

Sie selbst sagt dazu:

„Das Tätowieren bietet für mich eine Harausforderung. Den Reiz in diesem Bereich macht  vor allem auch die Abwechslung von Motiven aus. Hier werde ich mit ganz unterschiedlichen Ansätzen konfrontiert, sei es eine  genaue Vorstellung, die jemand mit sich bringt, oder eine Reihe an unterschiedlichen  Ideen, die erst besprochen und visualisiert werden müssen.“


Elena

 

„Oft sind es auch Motive, die ich für den jenigen in freie, eigene Entwürfe fasse. Über diese Prozesse hinaus, gefällt  mir   die Tatsache, dass der von mir tätowierte Mensch meine Arbeit sein Leben lang mit sich trägt.“


TätowierungTätowierungTätowierung

 

 

 

 

 


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