Die Tuschezeichnung I.

D I E     T U S C H E Z E I C H N U N G   I.

Grischa Skrylev

Bild 1 Lampe

Grischa Skrylev: Lampe
Grischa Skrylev: Lampe

Bei diesem Bild war es mir wichtig, die Glühbirne mit den Birnen zu verbinden und… das Licht sollte natürlich möglichst korrekt wiederzugeben … Je mehr ich mich mit der Tuschfederzeichnung auseinander gesetzt habe desto leichter vielen mir diese.

Und überhaupt finde ich, dass Tusche sehr gut zur Geltung kommt, besser als Bleistift. Der einzige Nachteil ist, dass  jeder Strich gezielt sitzen muss, weil radieren bei dieser Technik  leider nicht möglich ist.

Ihr könnt Euch vielleicht noch daran erinnern, dass ich am Anfang ziemliche Probleme mit der Tusche hatte, aber die Mühe hat sich gelohnt und wird sich auch   für euch lohnen.

Nehmt  diese Probleme also in Kauf , denn die Ergebnisse sind einfach  ziemlich ausdruckstark!

Bild 2 Palme

Grischa Skrylev: Palme
Grischa Skrylev: Palme

Wie ihr seht habe ich Gefallen an Tusche gefunden;)

Dieses Bild hat einerseits Spass gemacht und… andererseits dachte ich:

„Das ist doch eine Pflanze und  irgendwie muss ich versuchen diese zum Leben zu erwecken und, das schafft man nur mit Tusche, wenn man die Linien gezielt einsetzt.

Es nützt nichts alles mit dicken Linien zu zeichnen, je dünner desto lebendiger wird die Pflanze…“

Grischa Skrylev: Pinguin
Grischa Skrylev: Pinguin

Mit dem Ergebnis war ich zufrieden weil  man mit jeder Übung sehen konnte: „wow, man entwickelt sich und begreift langsam, das Werkzeug in seinen Möglichkeiten  richtig einzuschätzen und es einzusetzen.

Bild 3 Pinguin

Dieses Bild hat mich inspiriert und  gerade der  Blick des Pinguins war mir wichtig ….

Allerdings konfrontierte mich die Darstellung der Fläche mit ziemlichen Schwierigkeiten – schließlich wollte ich unbedingt, dass man auf Anhieb erkennt, dass es  sich um einen Pinguin handelt.

Nach einiger Mühe, irgendwann…. meinte der Dozent, dass es reichen würde, und ich gar nicht die gesamte Fläche bearbeiten müsste, sondern darauf vertrauen sollte, dass man anhand ein paar Details, wie Schnabel, etc.  und paar Akzenten im Gesicht… einen Pinguin darstellen könnte.

Grischa Skrylev: Pfirsich
Grischa Skrylev: Pfirsich

Und tatsächlich,  und wichtiger noch als Erkenntnis: ich hatte das Bild zwar die ganze Zeit vor mir gesehen, realisierte es aber nicht. Erst als ich Abstand nahm, konnte ich meinen Pinguin:) wahrnehmen!

…also malt nicht verbissen ohne Pause… denn kurz anzuhalten, den Blick zu entspannen, und  die Bilder mal von neuem Blickwinkel zu betrachten ist extrem wichtig!!!

Man bemerkt alle Unstimmigkeiten auf einen Blick und wird durch den neuen Blickwinkel bereichert und neu inspiriert – das sollte sich weder ein Betrachter noch Künstler entgehen lassen.

 

Grischa Skrylev: Strauss
Grischa Skrylev: Strauss

Bild 4 Pfirsich

Hier habe ich versucht die Tropfen möglichst Lebensecht darzustellen …naja wie ihr seht 🙂 ,  ist Wasser sehr schwer darzustellen aber ich werde diesen Kampf nicht aufgeben und hoffentlich bald hinter dieses Geheimnis kommen! Und …wie man sieht, hoffe ich,  ist das Zeichnen tatsächlich lernbar –  man muss nur viel Geduld und Ehrgeiz mitbringen;)

Bild 5 Strauss

Beim Strauss habe ich versucht so leicht wie möglich zu arbeiten, um die Bewegung und den Ausdruck einzufangen.

Irgendwie wirkt das arme Tier:)  auf mich  etwas arrogant. Dennoch gefällt es mir und ich denke, dass es für eine Skizze durch aus gelungen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*