my art bevor: 2000

Liebe Freunde, wie bereits versprochen,will ich euch einpaar Einblicke in meine zeichnerische und malerische Entwicklung geben.

Also steigen wir in die Zeitmaschine und landen im Jahre 2000.

Bild 1 das Eichhörnchen 

Ich habe für dieses Bild meine erste Urkunde bekommen.

Grischa Skrylev,  die Erkenntnis
Grischa Skrylev, die Erkenntnis

Wir sollten unser Lieblingstier zeichnen und da habe mich für dieses freche Eichhörnchen entschieden.

Vielleicht sagt ihr, das Bild ist doch nichts besonderes.

Für mich allerdings schon und das aus zwei Gründen:

Es ist das erste Bild, das ich nicht abzeichnete, sondern das aus meiner Vorstellungskraft heraus entstand.

Und zweitens: Ich beschloss, meiner Zuneigung fürs Malen und Zeichnen für immer treu zu bleiben.

Erstaunlich, oder? Es ist bloß ein Kinderbild und doch hatte es so weitreichende Konsequenzen für mich.

Bild 2 Rinoa

Nun sitzen wir wieder in unserer Zeitmaschine und machen einen Sprung in das Jahr 2005. In den vergangenen 5 Jahren habe ich keine Pause vom Zeichnen und Malen gemacht, aber die entstanden Bilder haben mich alles andere als zufriedengestellt.

Grischa Skrylev, Rinoa
Grischa Skrylev, Rinoa

Das Bild, das ich euch zeigen möchte, ist auch kein Meisterwerk – aber es ist immerhin mein erstes Portrait!

Ich bin ein begeisterter Fan des Spiels Final Fantasy und wollte die Charaktere daraus zeichnen. So entstand dann Rinoa.

Das Bild habe ich kurz vor einem Umzug auf eine Tapete gezeichnet, die ich sogar noch im Original zu Hause liegen habe ;-).

Tja, wie ihr klar und deutlich seht, führte ich schon damals einen ziemlich verzweifelten Kampf um die Darstellung der richtigen Licht-Schatten-Verhältnisse.

Leider verlor ich ihn. Aber wenn ich jetzt zurückblicke, muss ich feststellen, dass ich das Beste aus meinem damaligen Potenzial herausholte.

Bild 3 Hammer und Glas

Grischa Skrylev, Hammer und Glas
Grischa Skrylev, Hammer und Glas

Aus dem Jahr 2007 habe ich diese zwei Arbeiten ausgegraben.

Wichtig war mir damals, das Glas wie Glas zu zeichnen und beim Hammer das Metall richtig darzustellen.

Es ist eine meiner ersten Skizzen. Im gleichen Jahr habe ich meine erste Erfahrung mit Acryl gemacht.

Bild 4 Obst

Grischa Skrylev, Obst
Grischa Skrylev, Obst

Es ist eine abgemalte Arbeit. Wenn mich nicht alles täuscht, war die Vorlage auf einem Marmeladenglas abgebildet.

Zugegeben, ich suche nicht ewig lang nach einem passenden Motiv. Manchmal greife ich mir das Erste, das in der Nähe ist.

Ob es gut ist oder furchtbar kitschig – da mache ich mir keine Gedanken, denn was für mich zählt, ist die technische Herausforderung.

Wenn ich handwerklich soweit bin, werde ich mir mehr Gedanken über Inhalte machen.

In diesem Bild stimmt Einiges nicht.

Vor allem aber die Licht-Schatten-Darstellung mit Farben ist mir völlig misslungen.

Andererseits war es aber ein Riesenspaß direkt mit den Farben loszulegen.

Ich bin sehr kritisch meiner Arbeit gegenüber, doch andererseits versuche ich, meine Unbefangenheit und enthusiastische Art lebendig zu halten.

Ich will zwar weiterkommen, aber ich will auf keinen Fall die Freude am Malen und Zeichnen verlieren. Ich schließe mit noch ein paar Bildern aus dem gleichen Jahr:

Bild 5 Pralinen

Grischa Skrylev, Pralinen
Grischa Skrylev, Pralinen

Es ist meine erste Zeichnung mit Buntstiften.

Mein großes Ziel war es, die knackige Zerbrechlichkeit des Zuckerguss‘ darzustellen.

Es hat mir schon deswegen so viel Freue gemacht,  weil ich, während ich zeichnete, eine ganze Schachtel Pralinen vernascht habe.

So macht Zeichnen Spaß!

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