Rani Willems

Rani Willems.

 

When the power of love
 overcomes the love of power,
 The world will know peace.
 Jimmy Hendrix

Rani Willems

ist ein Mensch, der sofort auffällt. Sie versprüht so viel Charme und Enthusiasmus, dass sie bereits nach ihrer ersten Stunde von vielen Schülern fest ins Herz geschlossen wurde.

Leider kommt sie nicht so oft, denn sie ist eine vielbeschäftigte Therapeutin. Jeder, der ihre Gesellschaft erleben oder ihre Bilder sehen möchte, muss sich in Geduld üben. Aber es lohnt sich.

Ich versuche an dieser Stelle, auch wenn ich weiß, dass Worte unzureichend sind, ein kleines Portrait von ihr zu entwerfen.

Rani wurde 1951 in einem kleinen holländischen Dorf nahe eines Flusses geboren. Ihre Kindheitserinnerungen sind geprägt von der Natur dort, den Pflanzen, Bäumen, dem Rauschen des Wassers, den Tieren.

Schon damals war sie eine richtige Leseratte und ist es bis heute geblieben. Die Leidenschaft für die Malerei kam eher später. Einer der Gründe dafür: Niemand in ihrer Umgebung hatte besonders viel für Kunst übrig.

Vor etwa zwanzig Jahren hatte sie mit einem Mal das Bedürfnis, mit dem Malen zu beginnen. Als sie 1987 nach Indien ging, begann sie mit dem Aquarellmalen.

Doch das Fehlen eines Lehrers machte es ihr unmöglich, ihre Ziele zu erreichen. Mit jedem gescheiterten Versuch, etwas aufs Papier zu bannen, wuchs auch die Frustration.

Glücklicherweise hat sie ihr Berufsleben in den folgenden Jahren auf Trab gehalten, sonst wäre sie die Wände hochgegangen.

Immer wieder unternahm sie Versuche, zu malen und immer wieder musste sie feststellen, dass die Ergebnisse weit hinter ihren Vorstellungen zurückblieben. Vor etwa zweiundhalb Jahren dann entschied sie sich, wieder mehr Zeit mit der Malerei zu verbringen.

Doch dieses Mal wollte sie keine Enttäuschungen mehr erleben, deswegen druckte sie sich Mandalas aus dem Internet aus und malte sie bunt an.

Sie besuchte auch einen Mandala-Kurs, der ihr ganz wunderbar gefiel, aber sie vermisste jemanden, der ihr etwas über Techniken beibrachte.

Ein Bekannter erzählte ihr schließlich begeistert von der Kölner Malschule und der Tatsache, dass sie ihre Stunden dort sehr flexibel gestalten könne, da sie so viel unterwegs ist. Ein Volltreffer.

Vom ersten Moment an, als Rani die Malschule betrat, fühlte sie, dass sie am richtigen Platz ist. Endlich fand sie die professionelle Begleitung und die Lehrer, die sie sich gewünscht hatte. Schon in der Probestunde, während der sie zum ersten Mal ein Landschaft gemalt hatte, stand für sie fest:

Sie wird sich immer wieder, trotz ihres engen Zeitplans, Raum für die Malerei und den Unterricht in der Malschule schaffen.  Seitdem ist die Schule zu einer Art Hafen geworden. Es spielt  keine Rolle mehr, wie oft und wie lange sie unterwegs ist, denn das Gefühl, zurückzukehren, ihr angefangenes Bild aus dem Regal zu holen und weiter daran zu arbeiten, zu erkennen, welche Fortschritte sie macht, gibt ihr Kraft.

Auch sieht sie einen großen Vorteil darin, dass sie immer zu verschiedenen Zeiten am Unterricht teilnimmt, denn so hat sie Kontakt zu unterschiedlichen Dozenten und Schülern.

„Es liegt mir sehr viel dran, nicht allein vor mich hin zu malen, sondern mit Menschen in Kontakt zu sein.“

Wenn man Rani nach ihren Inspirationsquellen fragt, gibt sie zu, dass schon allein wegen ihrer niederländischen Herkunft Maler wie Rembrandt und Vermeer und natürlich der umwerfende Van Gogh eine große Rolle spielen, aber ihr ist es ebenso wichtig, sich von Vorbildern loszusagen und nach ihrem ganz eigenen Ausdruck zu suchen.

In ihrer Arbeit als Therapeutin versucht Rani die Kluft zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen zu schließen; sie inspiriert die Menschen dazu, ihr inneres Licht zu finden und ein wahrhaftigeres Leben zu führen. Und genau das wünscht sie sich auch für ihre Kunst.

Sie ist entspannt und lässig in Bezug auf ihre künstlerische Agenda, natürlich muss sie da noch eine Menge Erfahrungen sammeln,

„bevor ich die Bilder erschaffen kann, die ich fühle. Meine große Vorliebe galt stets den Blumen – aber bis ich die Blumen malen kann, die ich vor meinem inneren Auge sehe, wird es noch etwas dauern. Allein damit habe ich kein Problem.“

 

Wer noch mehr Informationen über Rani als Therapeutin und ihre Bilder haben will, sollte ihre Seite besuchen:

Ranis Homepage

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