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Bildungsscheck:

Der Bildungsscheck soll Beschäftigte und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Beschäftigungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit durch „lebensbegleitendes„ Lernen zu verbessern.
Wie hoch ist der Zuschuss?

Der Bildungsscheck NRW deckt 50% der Kursgebühren, maximal 2.000 EUR.

Wichtige Hinweise:
Vor Ausstellung eines Bildungsschecks NRW wird die Beratung in einer zugelassenen Beratungsstelle erforderlich. Die Ausstellung der Bildungsschecks NRW muss vor Kursbuchung erfolgen. Ab Ausstellungsdatum besitzt er 3 Monate Gültigkeit.


Sie haben bessere Aussichten wenn Sie eine berufliche Perspektive z.B. Selbstständigkeit mit in Betracht ziehen!

Bis Mitte 2015 erhöht das Ministerium den maximalen Förderbetrag von 500,- auf 2.000,- Euro. Damit unterstützt das Ministerium die stärkere Teilnahme von Beschäftigten an höherwertigen beruflichen Weiterbildungsangeboten.
Besonders wichtig sind dem Ministerium dabei auch die Förderung von Zuwanderer, die mit der Förderung durch den Bildungsscheck vorhandene Qualifizierungslücken schließen können. Damit verbessert sich die Chance auf Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen. Mit dem Sonderprogramm wenden sich das Ministerium gezielt auch an Un- und Angelernte, die mit Hilfe eines Bildungsschecks einen Berufsabschluss nachholen können. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und selbstverständlich auch die Unternehmen.
Bisher haben schon mehr als 350.000 Menschen und über 45.000 Betriebe den Bildungsscheck genutzt. Machen auch Sie sich schlau – es zahlt sich aus!
Der Bildungsscheck übernimmt bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten (max. 2.000 Euro) und wird in NRW einfach und unkompliziert ausgestellt: Wenn Sie eine vertiefte Beratung wünschen, dann können Sie eine für Sie kostenlose „Beratung zur beruflichen Entwicklung“ im Umfang von bis zu neun Stunden in Anspruch nehmen
Zu den empfangsberechtigten Beschäftigten zählen:
Lohn- und Gehaltsempfänger/-innen
Für ein Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmer/-innen gleichgestellt sind Geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigten und von Minijobbern (450,- Euro Job), wenn es sich um die Hauptbeschäftigung handelt. (ohne andere Hauptbeschäftigung)*
Beschäftigte in Mutterschaftsurlaub oder Elternzeit noch Beschäftigte, aber kurz vor der Arbeitslosigkeit stehende Personen
Im Unternehmen mithelfende Familienangehörige (ohne andere Hauptbeschäftigung) Mitarbeitende Betriebsinhaber, Eigentümer und Freiberufliche, in den ersten fünf Jahren nach Unternehmensgründung
Berufsrückkehrende, die spezielle Bedingungen erfüllen.

*Für diese Gruppe kommt gegebenenfalls vorrangig die Bildungsprämie des Bundes in Frage.

Bildungsprämie:
Die Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gewährt, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Die individuellen Voraussetzungen erfahren Sie im Gespräch mit der Agentur für Arbeit.

Unterstützungen vom Staat für Ihre Weiterbildung:
Bis zu 500,- Euro Prämiengutschein
Um die Bereitschaft zur Weiterbildung zu fördern, bietet die Bundesregierung im Rahmen der „Bildungsprämie“ einen Prämiengutschein an. Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000,- Euro (oder 40.000,- Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt, erhalten bis zu 500,- Euro, wenn Sie mindestens die gleiche Summe selbst für Ihre Weiterbildung aufbringen.

Weiterbildungssparen:
Mit dem „Weiterbildungssparen“ wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) eine Entnahme aus dem angesparten Guthaben erlaubt, um Weiterbildung zu finanzieren – auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Arbeitnehmerzulage geht dabei nicht verloren. Hier gelten keine Einkommensgrenzen: Jeder und jede Beschäftigte, der/die ein mit Arbeitnehmersparzulage gefördertes Ansparguthaben hat, kann diese Komponente der Bildungsprämie in Anspruch nehmen.
Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Kindergeld:
Förderung auch für das Abitur
Ein über 18 Jahre altes Kind kann beim Kindergeld noch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres berücksichtigt werden, wenn es eine Schul- und Berufsausbildung oder ein Studium absolviert.
Voraussetzung: Das Kind muss sich ernsthaft und nachhaltig auf das Ausbildungsziel vorbereiten.

Steuerliche Absetzbarkeit:
Weiterbildung ist steuerlich absetzbar 
Der Staat fördert Ihre Weiterbildung
Die tiefgreifenden Veränderungen im Berufsleben, Bildungswesen und Arbeitsmarkt haben den Bundesfinanzhof (BFH) mit einem Grundsatzurteil seine bisherige Rechtsprechung ändern lassen. Danach haben sich für Sie als Lehrgangsteilnehmer/in die Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit von Studiengebühren erheblich verbessert.
Haben Sie beispielsweise die Absicht, durch eine künstlerische Ausbildung
Ihre Kenntnisse in Ihrem zurzeit ausgeübten Beruf aufzufrischen oder zu erweitern?
Oder neue Kenntnisse zu erwerben, um in Ihrem zurzeit ausgeübten Beruf weiterzukommen oder beruflich aufzusteigen?
Oder möchten Sie vielleicht bei einer bereits vorhandenen Berufsausbildung
einen anderen Beruf erlernen und damit Einkünfte erzielen?
Vielleicht neue Berufsfelder erschließen?
Dann können Sie folgende Kosten steuerlich geltend machen:
Studiengebühren
Kursgebühren
Seminargebühren
Fachliteratur
Arbeitsmittel (z.B. Farben,Pinsel,Zeichenmaterialien)
Fahrtkosten zu den Kursen und zu Ausstellungen.
Übernachtungskosten (bei Exkursionen)
Verpflegungsaufwand (bei Kursteilnahme)
In welcher Höhe diese Abzüge bei der Ermittlung Ihres zu versteuernden Einkommens Berücksichtigung finden, hängt vom Einzelfall ab. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie sich an Ihren Sachbearbeiter beim zuständigen Finanzamt oder an Ihren Steuerberater wenden.

Bildungsgutschein der Arbeitsagentur (AZWV):
Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragstellers entscheidet nach einem Beratungsgespräch, ob eine Förderung mittels des Bildungsgutscheins infrage kommt.

Begabtenförderung:
Fleiß wird jetzt mit bis zu 6.000,- Euro bezuschusst
Begabte junge Leute mit abgeschlossener Berufsausbildung können über das Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Förderung als Zuschuss erhalten. Dies gilt für alle, die jünger als 25 Jahre, begabt und motiviert sind und mehr aus sich und ihrem Beruf machen möchten.
Voraussetzung für einen Zuschuss ist es, in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf auf einer der folgenden Grundlagen abgeschlossen zu haben:
Berufsbildungsgesetz (BBiG)
Handwerksordnung (HwO)
Gesetzlich geregelter Fachberuf im Gesundheitswesen
Ob Ihr Kurs gefördert wird, entscheidet die zuständige Antragsstelle individuell. In der Regel ist dies die Kammer, bei der Ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen ist.
Wichtige Informationen:
Die Förderung wird unabhängig von der Höhe Ihres Einkommens oder Vermögens geleistet. Sie müssen Ihr Stipendium nicht zurückzahlen!
Nehmen Sie vor der geplanten Maßnahme Kontakt zu der für Sie zuständigen Stelle auf, denn das Stipendium wird nicht für bereits begonnene Kurse gewährt.

Firmen fördern ihre Mitarbeiter:
Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber
In vielen Fällen beteiligt sich der Arbeitgeber an den Weiterbildungskosten seiner Mitarbeiter. Schließlich kommt ein größeres Know-how auch der Firma zugute. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder Personalchef. Fragen kostet nichts und bringt meistens sogar noch etwas ein.